Elektromagnetische Felder und Strahlung: Messungen schaffen Sicherheit

Eine mögliche Gefährdung

Als „Elektrosmog“ (ein unglücklicher Begriff, steckt in ihm doch schon eine unüberhörbare negative Wertung) werden landläufig all die vom Menschen verursachten elektromagnetischen Felder und Strahlen bezeichnet, die uns täglich umgeben. Dieser Terminus umfasst sowohl Bahnstrom, Hochspannungs­leitungen, sowie den Mobilfunk („Handystrahlung“).

Wie sich elektromagnetische Felder im Wohnbereich nun wirklich gesundheitlich auswirken, darüber ist man sich in Fachkreisen ziemlich uneins. Die Medien tun mitunter das ihre dazu, um entweder Angst zu schüren oder aber alles zu verharmlosen. Tatsache ist, dass in der Vergangenheit Technologien eingeführt wurden, deren Auswirkungen  uns erst in einigen Jahrzehnten bewusst werden.

Messungen nieder- und hochfrequenter Felder Beratung und Vermeidung Projektbegleitung

 

Wie entstehen elektromagnetische Felder?

Felder im hochfrequenten Bereich entstehen durch den Gebrauch von Handys selbst, Mobilfunk-Basisstationen, Schnurlostelefone, Rundfunksender, Radar und zahllose andere Funksysteme. Die Feldstärke verringert sich mit zunehmender Entfernung zur Sendeantenne. Für sogenannte netzfrequente Felder (50 Hz) gilt kurz und sehr vereinfacht gesagt: Steht ein elektrischer Leiter unter Spannung, entsteht in seiner unmittelbaren Umgebung ein elektrisches Feld. Durch die sogenannte kapazitive Ankoppelung kann sich dies auch auf entferntere Bereiche eines Raumes auswirken.

Fließt Strom, entsteht zusätzlich ein niederfrequentes magnetisches Feld. Auch Transformatoren und unsichtbare Leitungen im Erdboden erzeugen Magnetfelder. Erhöhte Felder im Bereich der Netzfrequenz können unter Hochspannungsleitungen, nahe Transformatorstationen, aber auch in unmittelbarer Nähe von Leitungen in der Wand, Radioweckern, Netzgeräten und anderen Feldquellen im Haushalt auftreten. Der elektrische Anteil kann durch technische Maßnahmen (Netzfreischalter, Abschirmungen) relativ leicht abgesenkt werden, beim magnetischen Anteil ist dies nur sehr schwer und mit extrem hohem Kostenaufwand möglich.

Umsichtige Vermeidung

Vernünftige Experten empfehlen in derartigen Fällen eine sogenannte „umsichtige Vermeidung“ (wie sie beispielsweise die österreichische Ärztekammer vorschlägt). Dabei stellt sich die Frage, welche Maßnahmen geeignet sind, mit welchen Kosten sie verbunden sind und welche Maßnahmen in der vorliegenden Situation die größte Reduktion erreichen? Um abschätzen zu können, in welcher Größenordnung die Höhe der elektromagnetischen Felder liegt, bieten wir fachgerechte Messungen und gegebenenfalls firmenunabhängige Beratung zu Sanierungsmaßnahmen an.

 

„Unser Grundsatz der umsichtigen Vermeidung beinhaltet eine unabhängige Beratung zu objektiven Ergebnissen von Feldmessungen vor Ort.“ DI Peter Tappler