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Richtlinie
zur Bewertung der Innenraumluft – Kohlendioxid als
Lüftungsparameter

Dieser
Richtlinienteil behandelt das Thema Kohlendioxid als
Lüftungsparameter. Nach einer Einführung in die Möglichkeiten
(und auch Grenzen) der Bewertung der Innenraumluft über einen
Summenparameter wird die Messstrategie und Methoden
vorgestellt.
Die
Beurteilung der Luftqualität lehnt sich weit gehend an die
2005 erschienene ÖNORM EN 13779 an und regelt über dieses
Schema erstmals auch die Qualität der Innenluft natürlich
belüfteter Räume.
Mit
Hilfe von praxisorientierten Bewertungskategorien, geteilt
nach natürlich und mechanisch belüfteten Räumen können auf
einfache Weise konkrete Innenraumsituationen beurteilt werden.
Hilfreich ist das Schema vor allem bei der Beurteilung von
Räumen, in denen sich zahlreiche Personen auf engem Raum
aufhalten wie z.B. Klassenräume von Schulen, Büros, aber auch
für Schlafräume.
Download
Richtlinienteil CO2 als Lüftungsparameter (209
KB)
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Sehr
verehrte Damen und Herren!
In
dieser Ausgabe stellen wir die neuesten Teile der Richtlinie
zur Bewertung der Innenraumluft vor. Die Texte wurden vom
Arbeitskreis Innenraumluft am BMLFUW gemeinsam mit der
Kommission für Reinhaltung der Luft der Österreichischen
Akademie der Wissenschaften erarbeitet und erschienen im
Rahmen der blau-weißen Reihe des
Umweltministeriums.
Weitere
Schwerpunkte des Newsletters sind eine spannende Studie des
Instituts für Umwelthygiene der Med-Uni Wien über
gesundheitliche Wirkungen von Mobilfunk-Basisstationen und der
Bericht über ein Innenraum-Sozialprojekt in
Rumänien.
Viel
Spaß beim Lesen, wir freuen uns wie immer über Feedback und
Hinweise über interessante Artikel sowie Veranstaltungen aus
dem Innenraumbereich.
Hans-Peter
Hutter, Peter Tappler
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Studie
zu gesundheitlichen Auswirkungen von
Mobilfunk-Basisstationen |
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Wissenschaftern
des Instituts für Umwelthygiene der Medizinischen Universität
Wien publizierten die weltweit erste Studie zu
gesund-heitlichen Auswirkungen von Mobilfunk-Basisstationen,
die in einer hoch-rangigen Fachzeitschrift der Umweltmedizin
publiziert wurde.
Es
wurden die Auswirkungen der Emissionen von
Mobilfunk-Basis-stationen auf Wohlbefinden, Schlaf und
Denkleistungen untersucht. Unter Berücksichtigung von
verschiedenen Störgrößen zeigte sich in dieser
Querschnittsstudie, dass einige selbstberichtete Symptome –
z.B. Kopfschmerzen und Konzentrationsschwierigkeiten – mit den
gemessenen Leistungsflussdichten der Basisstation assoziiert
sind. Vieles spricht dafür, dass es sich dabei um einen
kausalen Zusammenhang handelt.
Die
Studie kann als weiteres Indiz dafür gewertet werden, dass bei
der Errichtung von Basisstationen eine an der Vorsorge
orientierte Vorgehensweise gefordert werden muss.
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Download Studie und
Infos
dazu |
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Richtlinie
zur Bewertung der Innenraumluft –
Toluol |
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Der
Richtlinienteil Toluol behandelt eine weit verbreitete
Chemikalie, deren Hauptquellen in Innenräumen vor allem
Bauchemikalien sind. Der Richtwert (WIR) wurde mit 75 µg/m³
festgelegt, er liegt damit in einer Größenordnung, bei der
auch der intensive, charakteristische Geruch vermieden wird.
Der Richtlinienteil behandelt wie immer auch detaillierte
Fragen der Messstrategie und Analytik.
Wie
immer werden im Merkblatt die wichtigsten Informationen
zusammengefasst.
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Download
Richtlinienteil & Merkblatt
Toluol |
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Tu gutes und sprich davon - Hochwasserhilfe
Rumänien |
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Nach
der großen Hochwasserkatas-trophe im Juli 2005 in Ostrumänien
organi-sierten namhafte österreichische
Wirtschaftsunterneh-men gemeinsam mit der österreichischen
Botschaft unter der Leitung von Sozial-attachée Dr. Barbara
Schöfnagel Wiederaufbaumaßnahmen, im Rahmen derer 44 neue,
geräumige Häuser für bedürftige Familien, die existenziell vor
dem Nichts standen, erbaut wurden.
Noch
vor dem ersten Kälteeinbruch konnten die Häuser bezogen
werden, es kam jedoch im Winter zu zum Teil großflächigem
Schimmelbefall. Das Innenraum Mess- und Beratungsservice des
IBO führte daraufhin im Februar 2006 eine Begutachtung der
Objekte durch, deren Kosten zur Gänze aus dem Fundus unserer
Weihnachtsaktion 2004 übernommen wurden.
Als
Ursache des Schimmelbefalles wurde das vollkommen
unzureichende Heizsystem (Blech- Einzelofen) identifiziert –
die Lösung ist der Bau eines zentralen Grundofen. Der
österreichische Kachelofenverband steuerte einen komplett
ausgearbeiteten Plan für einen modernen Grundofen bei (vielen
Dank!), im Oktober wird daher in vorerst drei Häusern ein
adäquates Heizsystem als Pilotprojekt installiert.
Wir
suchen nun dringend Unterstützer für die Finanzierung der
Grundöfen in den restlichen Häusern (Kosten etwa 500.- Euro
pro Haus). Interessenten melden sich bitte bei Hr. DI Tappler.
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Infos zum
Rumänien-Sozialprojekt |
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Schadstofferkundung
von Bauwerken vor
Abbrucharbeiten |
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Die
im Frühsommer 2006 erschienene ON-Regel ONR 192130 beschreibt
die Vorgangsweise bei der Schadstofferkundung von Bauwerken
vor Abbrucharbeiten in einer sehr umfassenden und
praxisgerechten Art und Weise.
Im
Mittelpunkt steht die Vorgangsweise zur
Gefährdungs-abschätzung und die Aufgaben und
Verantwortlichkeiten des Auftraggebers und des Fachkundigen
beschrieben.
Derzeit
ist eine weitere ON-Regel mit dem Titel „Schad-stofferkundung
und Innenraumluftbewertung von Bauwerken vor Sanierung“ in
Arbeit, die in Kürze präsentiert wird.
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Info zur ÖNORM-Regel
(64
KB) |
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Blower-Door Messungen auch im
Objektbereich |
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Im
Bereich der energie-optimierten Einfamilienhäuser hat sich die
Blower-Door Messung durchgesetzt. Weniger bekannt ist, dass in
zunehmendem Ausmaß auch im Objektbereich Blower-Door Messungen
durchgeführt werden, da auch hier eine dichte Gebäudehülle
sinnvoll ist.
Messungen
werden im mehrgeschoßigen Wohnbau sowie in größeren
Bürogebäuden durchgeführt. In diesem Fall werden auch z.B. das
Stiegenhaus und die Gänge in die Messung mit einbezogen.
Im
Dachbodenbereich ist sowohl bei Neu- und Umbau, aber vor allem
beim Kauf einer unbekannten Dachwohnung eine Blower-Door
Messung unbedingt anzuraten!
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Infos zu Blower-Door
Messungen |
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Was
kommt 2007......... |
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"Gute
Aussichten für Tageslicht in Gebäuden" gibt es (als Thema) am
Donnerstag, den 15.02.2007 im Reed Exhibtions Congress Center
beim alljährlichen IBO- Kongress, der gemeinsam mit den
ÄrztInnen für eine gesunde Umwelt, der Donau-Universität und
dem Ökologie-Institut durchgeführt wird.
Am
Freitag den 16.02.2007 thematisieren wir die biologischen und
gesundheitlichen Wirkungen von elektromagnetischen Feldern in
Innenräumen: Wie gefährlich ist "Elektrosmog" wirklich? Soll
man sich schützen und wenn ja, wie?
Die
Vorträge bieten einen Überblick über den Stand des Wissens und
informieren über praktikable Möglichkeiten zur Vermeidung
erhöhter Feldstärken. Das betrifft sowohl Neubauten als auch
Sanierungsfälle.
2007
tritt die Umsetzung der Richtlinie 2004/42/EG in Form der
Lösungsmittelverordnung 2005 in Kraft. In der neuen Verordnung
wird zwar eine größere Zahl von Anwendungen als bisher
erfasst, punktuell bringt sie aber gravierende
Verschlechterungen gegenüber der derzeit gültigen Verordnung
mit sich, verbotene Zubereitungen werden wieder erlaubt sein!
Die einschlägigen Sachverständigen freuen sich über viele neue
Fälle erhöhter VOC-Belastungen in
Innenräumen.......
Gerade
recht kommt daher die neue ÖNORM M 5701 über die sensorische
Prüfung von Gerüchen in Innenräumen, die 2007 erscheinen wird.
Aufbauend darauf ist am Arbeitskreis Innenraumluft die
Entwicklung einer Richtlinie zum Thema Geruchsbewertung
geplant.
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Information zu den
Themen |
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